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Eine Auflistung der wichtigsten Währungsbegriffe für den internationalen E-Commerce

Worldpay Editorial-Team

July 24, 2019

E-Commerce bietet Unternehmen mehr Möglichkeiten, um weitere Kunden rund um die Welt zu erreichen. Aber es geht um mehr, als nur Währungen für andere Länder bereitzustellen. Bevor Sie also mit Ihrem Unternehmen diese Grenzen überschreiten, sollten Sie sich zunächst anhand dieser Liste mit den Begriffen des internationalen E-Commerce vertraut machen.

  • Address Verification Service (AVS) – ein Prozess zur Überprüfung der Identität des Karteninhabers anhand seiner Rechnungsadresse.
  • Affiliate – eine Art Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen, bei der das eine die Produkte des anderen über seine eigene Website verkauft und dafür eine Provision für die Umsätze erhält. Auch als Handelspartnerschaft bekannt.
  • Average Time on Site – die Zeit, die ein Besucher beim Surfen auf einer Website verbringt.
  • B2B (business to business) – eine Transaktion zwischen zwei Unternehmen, z. B. zwischen einem Großhändler und einem Einzelhändler.
  • B2C (business to consumer) – eine Transaktion zwischen einem Geschäft und dem Verbraucher oder Endnutzer des Produkts.
  • Billing Currency – die Währung, in der ein Kartenaussteller dem Karteninhaber die Rechnungen für Transaktionen ausstellt.
  • Bounce Rate – die Absprungrate, mit der Verbraucher, die eine Website aufrufen diese wieder verlassen, ohne andere Seiten auf der ursprünglichen Website zu besuchen.
  • Brick-and-Click – wenn ein Unternehmen sowohl einen physischen Standort als auch eine E-Commerce-Website hat, die es dem Kunden erlaubt, über beide Kanäle hinweg einzukaufen, also z. B. etwas online zu kaufen oder im Laden abzuholen, oder es umgekehrt im Laden zu kaufen und dann online zurückzugeben oder nachzubestellen.
  • CAC (Costumer Acquisition Cost) – die Kosten für das Acquiring potenzieller Kunden, einschließlich der Ausgaben für Marketing, Forschung und Kundenanreize.
  • Cart Abandonment – Warenkorb-Abbruch. Tritt dann auf, wenn ein Verbraucher Artikel in seinen Online-Warenkorb gelegt hat, aber die Website verlässt, ohne den Kauf abzuschließen.
  • Chargebacks – die Rückbelastung von Geldmitteln an einen Kunden, zum Beispiel aufgrund berechtigter Bedenken hinsichtlich des Kaufs oder betrügerischer Aktivitäten.
  • Churn Rate – der Prozentsatz der Kunden oder Abonnenten, die ihre Geschäftsaktivität mit einem Unternehmen beenden. Auch bekannt als die Abwanderungsrate.
  • Click-through-Rate – die Anzahl der Klicks auf einen Link in einer E-Mail, auf eine Webseite oder auf eine Online-Werbung im Vergleich zur Anzahl der Aufrufe der E-Mail, Webseite oder Werbeanzeige.
  • CLV (Customer Lifetime Value) – eine Prognose, wie viel ein E-Commerce-Unternehmen aus der Beziehung mit einem Kunden während seines gesamten „Kundenlebens“ erwartet.
  • CMS (Content Management System) – eine Softwarelösung, die es mehreren Benutzern ermöglicht, Online-Inhalte einfach zu erstellen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Zu den Beispielen hierfür gehören WordPress und Drupal.
  • Conversion Rate – die Konversionsrate gibt die Rate an, mit der Verbraucher, die eine E-Commerce-Website besuchen, zu zahlenden Kunden werden. Wenn z. B. 100.000 Verbraucher eine Website besuchen und davon 4.000 einen Kauf tätigen, liegt die Konversionsrate bei 4 %.
  • Cookies – eine kleines Datenpaket, das ein Webbrowser oder Server generiert, und das auf dem Computer des Benutzers zur zukünftigen Verwendung abgelegt wird.
  • CRM (Customer Relationship Management)– ein System zur Organisation und Analyse von Kundenkontakten, Einkäufen, Kundenservice- und technischen Supportanfragen, sowie weitere relevante Informationen über alle Kanäle (z. B. Website, In-Store-Besuche, Telefonate, Live-Chats, Direktmail, Marketing und Social Media), erhoben zum Zweck der Verbesserung der Kundenbeziehung.
  • CRO (Konversionsratenoptimierung) – ein Prozess zur Verbesserung des Nutzererlebnisses einer Website, um Besucher damit zu motivieren, ein angestrebtes Ziel zu erreichen, z. B. den vollständigen Abschluss eines Kaufvorgangs.
  • Cross-border Fees – Gebühren in Verbindung mit Zahlungstransaktionen, die durch die Überschreitung von Landesgrenzen entstehen.
  • Cross-Selling – die Praxis, Kunden, die bereits einen Kauf getätigt haben, zusätzliche Produkte oder Services vorzuschlagen und zu verkaufen, z. B. „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, haben auch diesen gekauft ...“. Auch als Upselling bekannt.
  • CTA (Call-To-Action) – Worte oder Sätze, um einen Betrachter zu ermutigen, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, z. B. „Jetzt kaufen“, „Klicken Sie hier“, „Fangen Sie jetzt an“. Auf einer E-Commerce-Website wird ein CTA im Allgemeinen von einer Schaltfläche begleitet, die es dem Benutzer ermöglicht, die Handlung vorzunehmen.
  • Digital Commerce – die Infrastruktur, die mit dem E-Commerce einhergeht, wie der Ergebnisse aus Suchmaschinen auf dem Mobilgerät, der Apps für das Mobilgerät, den Social-Media-Plattformen und weiteren Online-Elementen.
  • Discount Code – computergenerierte Buchstaben und/oder Nummern, die verwendet werden, um Sonderangebote oder Rabatte auf einer E-Commerce-Website zu aktivieren. Erhält man in der Regel per E-Mail oder durch Werbeanzeigen, und werden vom Kunden dann in ihrem Warenkorb oder auf der Bezahlseite eingegeben. Auch als Gutscheincode oder Aktionscode bekannt
  • Domicile – die geografische Region, in der sich ein Händler befindet.
  • Dropshipping – eine E-Commerce-Abwicklungsstrategie, bei der die Waren direkt vom Hersteller an den Endverbraucher geliefert werden, statt dass sie vor der Auslieferung vom E-Commerce-Unternehmen gelagert werden.
  • Dynamic Currency Conversion – Die Dynamische Währungsabrechnung meint den Prozess, bei dem der Zahlungsbetrag einer Kartentransaktion am POS von einem Händler oder Geldautomaten in die Währung des Ausgabelandes der Zahlungskarte umgerechnet wird.
  • E-Commerce-Hosting – versorgt E-Commerce-Unternehmen mit den Tools, Services und Funktionen, um ihr Unternehmen online einrichten, verwalten und führen zu können. Umfasst im häufigsten Fall einen Webserver zum Hosten der Website, einen E-Mail-Server und Support, technischen Support und andere Funktionen.
  • Engagement Rate – Interaktionsrate. Steht für den Prozentsatz der Website-Besucher, die sich mit einem Teil des Inhalts oder der Werbung beschäftigen, und zwar mit Hilfe von Elementen wie Kommentaren, Likes oder Teilen.
  • Evergreen Content – bezieht sich auf Online-Inhalte, die relevant und aktuell bleiben, unabhängig davon, wie lange sie bereits online sind.
  • Event-triggered Email – eine ereignisgesteuerte E-Mail ist eine automatisierte E-Mail-Nachricht, die an die Abonnenten eines Unternehmens nach einem bestimmten Ereignis wie einem Geburtsdatum oder am Jahrestag der Registrierung gesendet wird.
  • Foreign Currency – eine andere Währung als die lokale Währung.
  • Google Analytics – ein kostenloser Service von Google, der es Unternehmen ermöglicht, den Webverkehr und andere Statistiken mit dem Bezug auf den SEO-Eintrag (Suchmaschinenoptimierung) und Marketingmaßnahmen zu verfolgen.  
  • Keywords – Schlüsselwörter. Begriffe oder Wendungen, die Online-Inhalte beschreiben, um Online-Suchergebnisse auszulösen.
  • Listing Fee – die Gebühr, die Online-Auktionsseiten und Handels-Websites für die Listung von Produkten anderer Anbieter berechnen.
  • Local Payments – Zahlungsarten, die in einer bestimmten geografischen Region angeboten werden (meist innerhalb einer Region oder eines Landes), und außerhalb dieser Region nicht akzeptiert werden. So ist zum Beispiel „Interac“ ein lokaler Zahlungstyp, der für Kanada spezifisch ist; „Ideal“ wird lokal in den Niederlanden verwendet.
  • mCommerce – mobiler Handel über ein drahtloses Mobilgerät wie ein Smartphone oder Tablet, um Services (Dienstleistungen) online zu kaufen und zu verkaufen.
  • Microsite – eine Webseite, die außerhalb der primären Website eines Unternehmens platziert ist, und meist für Marketingzwecke verwendet wird, um eine bestimmte Kampagne hervorzuheben.
  • Mobile Marketing – personalisiertes Marketing für Mobilgeräte, das die Verbraucher über Websites, E-Mails, SMS, Apps und Social Media auf ihren Mobilgeräten erreicht.
  • Mobile Optimization – die Praxis der Optimierung der Website eines Unternehmens für Mobilgeräte, um ein positives Benutzererlebnis zu gewährleisten.
  • Multi-Currency – die Möglichkeit für einen Händler, Waren und Dienstleistungen (Services) für Karteninhaber in verschiedenen Währungen anzubieten.  
  • Native Advertising – Online-Werbung in Form von redaktionellen Inhalten statt traditioneller Banneranzeigen. Infografiken und Blogs sind Beispiele für Native Advertising.
  • On-page Optimization – die Praxis, Webinhalte intern zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings einer Seite, z. B. mit Hilfe von Meta-Beschreibungen, Titel-Tags, HTML-Code und Keyword-Platzierung zu optimieren. Schließt Meta-Beschreibungen, Titel-Tags, HTML-Code und Schlüsselwortplatzierung ein.
  • Off-page Optimization – die Praxis, Webinhalte extern zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings einer Seite zu optimieren. Schließt die Erstellung von Backlinks oder Incoming-Links zur Seite von angesehenen Websites sowie andere Praktiken des Social Networking ein.
  • Omnichannel-Management – die Praxis, dem Verbraucher ein einheitliches Einkaufserlebnis über alle Vertriebskanäle, In-Store und Online, über die Website oder eine App auf dem Mobilgerät bereitzustellen.
  • Open Rate – Öffnungsrate. Stellt den Prozentsatz der Personen dar, die eine bestimmte E-Mail innerhalb einer Marketingkampagne öffnen. Wenn z. B. 1000 E-Mails gesendet wurden, und davon 200 geöffnet wurden, würde die Open Rate 20 % betragen.
  • Order Fulfillment — Auftragsabwicklung. Meint die Schritte, die ein E-Commerce-Unternehmen abwickeln muss, um eine Bestellung von der Annahme bis zur Auslieferung zu bearbeiten.
  • Pageviews – Seitenaufrufe. Wird in der Webanalyse verwendet, wobei ein Pageview meint, dass ein Besucher eine Seite auf der Website eines Unternehmens besucht. Mehr Pageviews entsprechen dann mehr Besuchen auf dieser bestimmten Seite.
  • Partial Shipment – Teillieferung. Wenn nur ein Teil einer Bestellung innerhalb einer Lieferung versandt wird.
  • PPC (Pay-Per-Click)-Marketing – ein Online-Werbemodell, bei dem der Werbetreibende nur dann etwas in Rechnung gestellt bekommt wenn die Anzeige angeklickt und der Interessent auf die Website des Werbetreibenden weitergeleitet wird. Auch als CPC (Cost-Per-Click) bekannt.
  • Responsive Design – bezieht sich auf das Design der Website, das auf der Grundlage des von ihm verwendeten Browsers auf den jeweiligen Betrachter zugeschnitten wird, um die Darstellung und Benutzerfreundlichkeit der Seite zu verbessern.
  • SEO (Search Engine Optimization) – Marketing, das sich darauf konzentriert, das Datenverkehr zu steigern und die Aufmerksamkeit aufgrund organischer Suchergebnisse in den Suchmaschinen zu erhöhen. Schließt verschiedene Arten der Suche wie Bildsuche, Videosuche, lokale Suche und mehr ein.
  • SERP (Search Engine Results Page) – Suchmaschinen-Ergebnisseite. Webseite, die eine Auflistung von Ergebnissen anzeigt, die durch die Suche eines Benutzers mit Hilfe von Schlüsselwörtern erzeugt wurde. Jede Auflistung enthält einen verlinkten Webseitentitel, die URL, eine kurze Beschreibung der Seite und manchmal Links zu den wichtigsten Unterseiten der Seite.
  • Time Lag – Zeitverzögerung. Beschreibt im E-Commerce die Zeit zwischen einzelnen Besuchen eines Benutzers, bevor dieser eine Multi-Channel-Umstellung vornimmt, also z. B. zwischen seiner ersten Interaktion mit dem Unternehmen und seiner Umwandlung in einen kaufenden Kunden.
  • Top of the Funnel – „Oberseite des Trichters“. Die erste Phase des Kaufprozesses, die erreicht wird, wenn der Konsument erstmals mit einem Unternehmen interagiert.
  • Unique User – „Eindeutiger Benutzer“. Meint eine bestimmte Person, die während eines bestimmten Zeitraums eine Website besucht hat, oder bestimmte Inhalte wie E-Mails oder Werbungen erhalten hat. Die Nachverfolgung „Eindeutiger Benutzer“ erlaubt es Vermarktern zu bestimmen, wie viele Verbraucher ihre Inhalte einsehen.
  • Web Analytics – Ein „Web Analytics“-Programm ist ein Tool, das Website-Besuche, Keywords, Suchanfragen und mehr verfolgt, um E-Commerce-Unternehmen bei der Bewertung und Verbesserung der Effektivität ihrer Website zu unterstützen. Auch als „Digital Analytics“ bekannt. Google Analytics ist ein Beispiel für ein solches Programm.

Da Sie nun eine Vorstellung von einigen der Begriffe aus dem internationalen E-Commerce haben, können Sie beginnen, sich die Möglichkeiten zu betrachten, Ihr Unternehmen weltweit zu expandieren. Für zusätzliche Informationen und Anleitungen wenden Sie sich bitte an den Zahlungspartner Ihres Vertrauens oder an Worldpay.